Publikationen
Geisteswissenschaften
'poeta contra doctus' Die perverse Poetologie des Schriftstellers Hermann Burger
Reihe: Edition Voldemeer
Simon Zumsteg
ISBN: 978-3-7091-0165-0
2012, 414 S. 6 Abb., Brosch.
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Als habilitierter Germanist mit der Literaturgeschichte bestens vertraut, litt der Schweizer Autor Hermann Burger (1942–1989) ganz besonders an dem, was der amerikanische Literaturtheoretiker Harold Bloom »Einfluss-Angst« nennt. Alles Sagenswerte schien ihm schon gesagt. Wie zentral diese Angst im Schaffen dieses poeta doctus war, zeigt die Studie am Beispiel seines zweiten Romans Die Künstliche Mutter (1982) auf: Der Schriftsteller Burger wird, was er ist, indem er sich – einem Schachspieler vergleichbar – gegen seine literarischen Vorfahren zur Wehr setzt und ihre Erzeugnisse verkehrt, sie pervertiert.
Simon Zumsteg im Porträt
Simon Zumsteg, geb. 1973, Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte der Neuzeit in Zürich und Wien. 2003–2004 wissenschaftlicher Mitarbeiter (SNF) [...]
Das Spiel und seine Grenzen
Passagen des Spiels II
Reihe: Edition Angewandte
Mathias Fuchs
ISBN: 978-3-7091-0084-4
2010, 272 S. 16 Abb., Softcover
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Spiel ist heute ins Zentrum der Kulturwissenschaften gerückt. In seinen Regeln, seinem Design und den Erzählungen, die es generiert, ist Spiel die Arena gesellschaftspolitischer und ästhetischer Konflikte und der ökonomisch bedeutendste Sektor der Freizeit- und Bewusstseinsindustrie der Gegenwart.Die Konjunktur des Spielbegriffs kennzeichnet den Übergang einer Erwerbs- und Leistungsgesellschaft zu einer Chancen- und Risikogesellschaft. Doch: Wer spielt? Wer gewinnt und wer verliert? Wer bestimmt die Regeln des Spiels?„Das Spiel und seine Grenzen untersucht kritisch die Struktur und Grenzen des Spiels in der Kunst, Philosophie, Kulturindustrie und Ökonomie im 20. und zu Beginn des 21. Jahrhunderts.Die Beiträge sind den spieltheoretischen Werken und Anmerkungen unter anderem bei Johan Huizinga, Theodor W. Adorno und Sigmund Freud gewidmet. Betrachtet werden aber auch die Spiel-Räume in Städten und in den Multiplayer Online Welten des Internet, das Verhältnis von Spiel und Kunst bei Marcel Duchamp, in der Performance Art und im Kriminalroman sowie – last not least – das Spiel mit dem Geld im Hazardkapitalismus der unmittelbaren Gegenwart.
Springer-Autor Ernst Strouhal erhält Staatspreis für Kulturpublizistik 2010
Am 24. Februar erhielt der Kulturwissenschafter und Autor Ernst Strouhal den Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik 2010. „Einer der elegantesten und klügsten Essayschreiber des Landes“, so Laudator Christoph Winder von der Tageszeitung Der Standard, publiziert seit Jahren im Verlag SpringerWienNewYork.
Ernst Strouhal im Porträt
Ernst Strouhal, Universität für angewandte Kunst Wien. Im Springer Verlag Wien New York zuletzt erschienen: Der Zettelkatalog. Ein historisches System [...]
Spiel und Bürgerlichkeit
Passagen des Spiels I
Reihe: Edition Angewandte
Ulrich Schädler
ISBN: 978-3-7091-0082-0
2011, 348 S. 76 Abb., 21 in Farbe., Softcover
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Spiele verändern sich. Sie sind der Wunsch- und Zerrspiegel jeder Gesellschaft, die sie spielt. In der Kultur der Bürgerlichkeit geraten viele Spiele in eine „Zone wachsamer Aufmerksamkeit (D. Kühme) und sind einem vielgestaltigen kulturellen Transformationsprozess unterworfen: Spiele werden missliebig oder verboten, sie werden lehrreich und schön, ihre Obszönität wird domestiziert oder ihr Betrieb verstaatlicht. Spiel und Bürgerlichkeit ist den Veränderungen in der Grammatik und Semantik der Spiele gewidmet. Die Beiträge reichen von Cardanos Theorie des Glücksspiels in der frühen Neuzeit, den Karten-, Brett- und Gesellschaftsspiele im Bürgertum, dem Aufstieg und dem Verschwinden der Lotterien, über die Betrachtung der Geschlechterrollen im Spiel und der Funktion von Spielervereinigungen bis zur Analyse der Topografie und Architektur der Kasinos am Mississippi zu Zeiten Mark Twains.Ergänzt wird das Werk durch eine ausführliche Bild- und Lesestrecke, die Einschau ins Archiv der bürgerlichen Spiele nimmt und seltene Bilder und Textauszüge aus Spielebüchern und -traktaten der Zeit präsentiert.
Springer-Autor Ernst Strouhal erhält Staatspreis für Kulturpublizistik 2010
Am 24. Februar erhielt der Kulturwissenschafter und Autor Ernst Strouhal den Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik 2010. „Einer der elegantesten und klügsten Essayschreiber des Landes“, so Laudator Christoph Winder von der Tageszeitung Der Standard, publiziert seit Jahren im Verlag SpringerWienNewYork.
Ernst Strouhal im Porträt
Ernst Strouhal, Universität für angewandte Kunst Wien. Im Springer Verlag Wien New York zuletzt erschienen: Der Zettelkatalog. Ein historisches System [...]



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